Freitag, 27. Juli 2018

(Wert ) Schöpfung - Illustration

Hallo,

das Plakat zur Sprühaktion kennt ihr ja schon. Es wurde von mir mit Graffiti- Stencil- Technik gestaltet. Die Einladung dazu nutzen einige, wie ihr lesen konntet. Ich finde das Thema sehr interessant "(Wert) Schöpfung", deshalb musste ich heute einfach ein paar Impulse dazu aufs Papier bringen. Mit Acrylstiften und Aquarellfarbe handierte ich heute, der Untergrund ist einfaches Aquarellpapier.



Ich werde keinen weiteren Erläuterungen dazu niederschreiben, weil ich euch nicht die Interpredation vorweg nehmen möchte. Es soll auch zum nachdenken anregen. 

Es grüßt

Kerstin Dähne


(Wert) Schöpfung - Sprühaktion - Kleine Rundfahrt

Hallo,

den neu lackierten Wagen einfach rum stehen lassen, wollten wir nicht. Er sollte auch mal gesehen werden. Deshalb nutzten wir das schöne Wetter am Montag und fuhren ein wenig durch Dresden. Einige interessierte Blicke konnten wir sehen, auch wurde mal schnell das Handy aus der Tasche geholt und gefilmt oder fotografiert.

Wir hielten auch ein paar Motive fest:






Die Bilder entstanden alle in Dresden.

Eigentlich schade, dass der PKW Geschichte ist. Es sah vor und nach der neuen Lackierung super aus. Rost von Außen konnte ihm nichts mehr an haben, schliesslich gab es mehrere Lackschichten in Sonderlackierung.

Naja, was Menschen nicht allen tun...

Bis bald Kerstin

Sonntag, 22. Juli 2018

(Wert)- Schöpfung - Sprühaktion zum Dieselsakandal, danach

Hallo,

wie gestern geschrieben führten wir eine Sprühaktion zum Dieselskandal durch. An interessierten Teilnehmern fehlte es nicht, der jüngste Spayer war ca. 8 Jahre. Gezählt habe ich nicht, aber es hat allen sichtlich Spaß gemacht.
Wir kamen mit ihnen ins Gespräch und konnten mit ihnen diskutieren, was da so läuft.

Hier ein paar Bilder der Aktion:

Bevor das Fahrzeug für die Aktion frei gegeben wurde, hieß es einpacken der sicherheitsrelevanten Teile. Eines beachtete keiner der neuen Christos und musste mühevoll wieder vom Lack befreit werden. Doch wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.


E s dauerte nicht lange, bis die ersten Interesse zeigten.



 Hier eine der kleinen Diskusionsrunden:


 Andere überlegten erst einmal, was sie zu dem Thema darstellen wollen.



 Die erste neue Farbschicht ziehrt den PKW:








Bei der Aktion konnten viele die Erfahrung machen, dass Kunst vergänglich ist (vor allem im Streetart- Bereich). Schnell entstanden neue Motive über den vorhandenen.


Und zu guter Letzt, steht der PKW im Rampenlicht, entpackt und von den Gästen bewundert.


Wir hoffen mit der Aktion konnten einige nochmal über die Geschehnisse, um die Dieselautos, das Handeln der Konzerne und Politiker, nachdenken. Den Prozess, der ungerechten Behandlung, in diesem Fall können wir nicht mehr beeinflussen. Doch den Unmut kund tun, Menschen auf solche Vorgänge in Deutschland aufmerksam machen, sie bewegen darüber zu reden.

Dieses Auto hat seine Glanzzeit erlebt, es darf in den nächsten Tagen seinen letzten Weg antreten, obwohl es technisch noch voll in Ordnung ist. Es hat werder Beulen, noch Rost oder andere Beschädigungen. Nur weil Entwickler die Abgassoftware falsch programmierten und dies aufgedeckt wurde. Der Konzern für den Betrug nicht geraden stehen muss, sondern der Besitzer und die Steuerzahler, ist er wertlos und wird stillgelegt. Einen Ausweg gäbe es noch; der Eigentümer lässt ihn auf eigene Kosten umrüsten. Was er nicht möchte.

Bis bald

Kerstin Dähne

PS: Wenn ich von wir schreibe, meine ich mich und das Team des NotART- Kreativraum.

Samstag, 21. Juli 2018

(Wert)Schöpfung - Sprühaktion zum Dieselskandal


 
 
 
Heute ist es soweit... unsere 
 
Sprüharktion startet ab 13.00 Uhr.
 
Ihr wisst nicht wo... am Withe House Radebeuel (Kötzschenbroaer Str.60)
 
Was wir vorhaben... 
 
ein vom Dieselskandal betroffenen PKW mit Graffiti umgestalten. 
 
Wieso... 
 
Wir wollen nocheimal auf etwas aufmerksam machen, was so nicht sein sollte... Es wurden Dieselfahrzeuge als umweltfreundlich verkauft, doch stellte sich heraus, dass dem nicht so ist. In den USA wurden die Käufer dieser PKW entschädigt und erhielten den Kaufpreis zurück. Hier in Deutschland ist dem nicht so. Die Nutzer dieser Autos stehen von einem auf dem anderen Tag ohne Wert da. Jedes Auto verliert im normalen Rahmen mit der Zeit an Wert durch Abnutzung..., doch mit dem Skansal wurde der Wert von einem auf dem anderen Tag auf Null gesenkt. Die Nutzer bekommen Schreiben von der Zulassungsstelle, in dem sie aufgefordert werden ihr Fahrzeug, auf eigene Kosten von ca. 1000 Euro, nachrüsten zu lassen oder es wird ab einen festgelegten Tag still gelegt.

Über eine rege Beteiligung an der Aktion würden wir uns sehr freuen. Bringt euere Sprühdosen, vielleicht eine Idee und gute Laune mit. Da auf dem Gelände eine Veranstaltung für Skater läuft, kann euch auch nicht langweilig werden. Es wird für Speisen, Getränke und Musik gesorgt.
 
Hier die Gedanken des Betroffenen zu dem Thema und der Aktion:
 
 
"Abgasskandal: Autoindustrie lehnt technische Nachrüstungen bei Dieseln weiter ab und wälzt die Kosten auf die Kunden ab
Es geht hier um das Verursachungsprinzip. Der eiserne Grundsatz in unserem Rechtssystem lautet, dass Jemand, der Anderen einen Schaden verursacht für den entstandenen Schaden aufzukommen hat.

Dieser Tatbestand ist im Falle der Volkswagen AG zu 100% erfüllt.

Die gigantischen Wertminderungen, die VW-Dieselfahrer durch die illegalen Manipulationen seitens des VW-Konzerns erfahren gehen in die Milliarden EUR.

Dafür hat VW aufzukommen, da helfen auch die Gefühlsduseleien der Kanzlerin die verkündet hat, „das Hardwareänderungen für die Autoindustrie allein nicht zumutbar wären“ nicht.
Die Aussage Merkels kann so verstanden werden:
In der Bundesregierung gibt es Überlegungen über einen Milliardenfonds mit Beteiligung der Autoindustrie und der Steuerzahler zur technischen Nachrüstung von Dieselfahrzeugen.
Zumindest ein Teil der Dieselflotte könnte nachgerüstet werden. Dazu prüft die Koalition, ob Autokonzerne fünf Milliarden Euro in einen Fonds einzahlen. Die Regierung würde Geld zuschießen.
Wir haben es hier mit dem größten Industrieskandal seit Jahren zu tun. Wir haben Millionen betrogene Autofahrer. Wir haben mehr als 10.000 vorzeitige Todesfälle in Deutschland. Aber Herr Dobrinth verkündet „Stickoxid ist ja auch gar nicht wirklich gesundheitsgefährlich“.
Wir haben ja zig Millionen Fahrzeuge auf der Straße, wo die Käufer im guten Glauben sind, sie haben ein sauberes Auto gekauft, und nun damit konfrontiert sind, weil die Werte in den Städten so hoch sind, dass sie da unter Umständen nicht mehr rein fahren dürfen.

Durch drohende Dieselfahrverbote, den Wertverlust des Fahrzeugs und Probleme, die sich aus dem Motorupdate ergeben können, wird das eigene Auto zum finanziellen Risikofaktor. Doch Volkswagen weigert sich beharrlich, Kunden für diese Risiken im Abgasskandal zu entschädigen.
Viele Betroffene wagen gar nicht erst, so einen Riesenkonzern alleine vor Gericht zu bringen. Damit verzichten Sie auf Ihr Recht. Und VW spielt auf Zeit. Der Autobauer hofft, dass nur ein Bruchteil der Betroffenen klagt, bevor die Ansprüche verjährt sind.
Mein Auto ist 6 Jahre alt und wurde im Glauben es sei umweltfreundlich gekauft. Doch nunmehr habe ich den Bescheid der Zulassungsstelle bekommen, das mein Auto per 30igsten Juli zwangsstillgelegt wird, wenn ich nicht bis dahin auf meine Kosten (ca.1000 Euro) mein Auto umrüste. Mein Auto ist hier in Deutschland nichts mehr wert, obwohl es erst 6 Jahre alt ist. Es kann in Deutschland nicht mehr verkauft werden. Insofern wurde ich, genau wie rund 10 Millionen VW Besitzer in Deutschland, quasi zwangsenteignet. Das kann und das darf nicht einfach hingenommen werden. Mein Auto ist nicht plötzlich „wertlos“, weil es denen so in den Kram passt.
Deshalb wehrt Euch!!
Um den Finger in die Wunde zu legen, gibt es diese Aktionskunst
Unter dem Motto [Wert] – Schöpfung durch die Kraft der Kunst.
Am 21.07.2018 findet im Rahmen des BMX Contests, auf dem Noti Gelände eine Kunstaktion der Radebeuler Sprayer-Szene statt, auf der Medienwirksam auf das bestehende Problem aufmerksam gemacht werden soll und bei dem ein per Beschluss als [Schrott]- deklariertes VW Fahrzeug kunstvoll angesprayt wird und anschließend als [Wert]- volles Objekt in die Autopresse transportiert wird."

Durchgeführt wird die Aktion durch:

 


Unterstützt werden wir von:




Wer noch Lust hat Teil dieser Aktion zu werden, kann gern mit machen.


Montag, 9. Juli 2018

Sommerakademie Riesa - Landschaftsmalerei

Hallo,

ein wunderschöne Woche ist Geschichte. Erneut nahm ich an der Sommerakademie in Riesa teil, das vierte Mal. In diesem Jahr hielt ich die Landschaft rund um Jahnishausen ( einem Ortsteil von Riesa) mit Kohle fest. Im Laufe des Kurses kam Acrylfarbe hinzu und es entstanden ein paar Bilder in verschiedenen Größen.
Bei der Landschaft rund um das Gut Jahnishausen bleibt einem nichts anderes übrig, als sie auf Papier zu bringen. Hier seht ihr erst einmal ein paar Fotos:

Blick auf den ehemaligen Lagerkeller,der hauptsächlich für Kartoffeln genutzt wurde.

Hier stehe ich auf dem Bogen, des Lagerkellers.

 
Blick zum Storchennest

Auch Wasser gibt es in der Landschaft. Die Keppritz lud, bei klarem Wasser, zum Verweilen ein. Es plätscherte langsam vor sich hin, auch den Libellen gefiel dies.



Gut ausgerüstet mit Zeichenbrett, Kohle und anderen Zeichenutensillien suchte ich nach Motiven, was ja nicht schwer fiel, doch ein wenig, denn es gab viele. Neu in der Stiftebox waren die Kohle und der Knettradiergummi... die zählten bisher nicht zu der Ausstattung. Ich probierte sie auch aus, weil ohne würde ich nichts neues lernen. Anfangs zeichnete ich einfach drauf los, mal ein paar Striche links und ein paar Striche rechts auf dem Papier, ohne die Tücken der Kohle zu bedenken... mein toller Ärmel der Jacke verwischte einiges. Doch das entmutigte mich nicht. Ich brachte die Zeichnung vorsichtiger aufs Papier. Hier eine kleine Auswahl der Kohlezeichnungen:

Das Gebäude im Hintergrund fand ich sehr anziehend, doch fand ich keinen anderen Platz im Schatten, bei dem noch ein interessantes Motiv für mich raus sprang.

Es ist keine reine Kohlezeichnung, oben links nutzte ich den Stein des Denkmales und rieb ihn mit einem Grafitstift durch.

Von dem Kartoffelkeller bin ich schon immer beeindruckt, nun gibt es ihn in einer eigenen Zeichnung.
Bei den Zeichentouren spielte ich auch ein wenig mit den anderen Stiften:

Anfangs befand sich nur das Denkmal, mit Tusche gezeichnet und aquarellisiert, auf dem Blatt. Da es für mich, wie ein Ballkleid aussah, musste ein Kopf dazu. Diesen fand ich auf einer Infotafel neben dem Denkmal.

Da mich die Störche beeindruckten wanderten sie aufs Papier, natürlich nicht die Echten.
Da der Kurs, nicht Illustrationen zeichnen, sondern Landschaftmalerei hieß, wurde auch zur Farbe gegriffen. Unser Kursleiter Pitt Müller erklärte und zeigte uns kurz ein paar Techniken im Umgang mit Acrylfarbe und dann durften wir uns ausprobieren. Mit Farbe und Pinsel malen, war mir nichts neues, aber mit Spachtel und Reliefpaste schon. Bei diesen Bildern nutzte ich, die für mich neuen Materialien, besonders oft:



Bildniss eines Baumstammes

"Der Teufel im Detail" entstand aus den Resten, die sich noch auf der Farbpallette befanden.
Eine  Dorfansicht in Farbe darf auch nicht fehlen:


In einer Vernissage präsentierten sich alle Kurse, der Sommerakademie mit ihren Arbeiten, anschliessend gab es noch ein wunderschönes Konzert, welches der Kurs Rock und Pop gestaltete.



Hier seht ihr eine kleine Auswahl (wurde von jedem Teilnehmer des Kurses mit Kursleiter entschieden) des Kurses "Landschaftsmalerei".
Jetzt kann ich hoffentlich noch lange von der Sommerakademie 2018 zehren, weil diese Woche ist einfach Urlaub mit Erweiterung des Horizontes. Ich freue mich schon auf ein nächstes mal.