Montag, 9. Juli 2018

Sommerakademie Riesa

Hallo,

ein wunderschöne Woche ist Geschichte. Erneut nahm ich an der Sommerakademie in Riesa teil, das vierte Mal. In diesem Jahr hielt ich die Landschaft rund um Jahnishausen ( einem Ortsteil von Riesa) mit Kohle fest. Im Laufe des Kurses kam Acrylfarbe hinzu und es entstanden ein paar Bilder in verschiedenen Größen.
Bei der Landschaft rund um das Gut Jahnishausen bleibt einem nichts anderes übrig, als sie auf Papier zu bringen. Hier seht ihr erst einmal ein paar Fotos:

Blick auf den ehemaligen Lagerkeller,der hauptsächlich für Kartoffeln genutzt wurde.

Hier stehe ich auf dem Bogen, des Lagerkellers.

 
Blick zum Storchennest

Auch Wasser gibt es in der Landschaft. Die Keppritz lud, bei klarem Wasser, zum Verweilen ein. Es plätscherte langsam vor sich hin, auch den Libellen gefiel dies.



Gut ausgerüstet mit Zeichenbrett, Kohle und anderen Zeichenutensillien suchte ich nach Motiven, was ja nicht schwer fiel, doch ein wenig, denn es gab viele. Neu in der Stiftebox waren die Kohle und der Knettradiergummi... die zählten bisher nicht zu der Ausstattung. Ich probierte sie auch aus, weil ohne würde ich nichts neues lernen. Anfangs zeichnete ich einfach drauf los, mal ein paar Striche links und ein paar Striche rechts auf dem Papier, ohne die Tücken der Kohle zu bedenken... mein toller Ärmel der Jacke verwischte einiges. Doch das entmutigte mich nicht. Ich brachte die Zeichnung vorsichtiger aufs Papier. Hier eine kleine Auswahl der Kohlezeichnungen:

Das Gebäude im Hintergrund fand ich sehr anziehend, doch fand ich keinen anderen Platz im Schatten, bei dem noch ein interessantes Motiv für mich raus sprang.

Es ist keine reine Kohlezeichnung, oben links nutzte ich den Stein des Denkmales und rieb ihn mit einem Grafitstift durch.

Von dem Kartoffelkeller bin ich schon immer beeindruckt, nun gibt es ihn in einer eigenen Zeichnung.
Bei den Zeichentouren spielte ich auch ein wenig mit den anderen Stiften:

Anfangs befand sich nur das Denkmal, mit Tusche gezeichnet und aquarellisiert, auf dem Blatt. Da es für mich, wie ein Ballkleid aussah, musste ein Kopf dazu. Diesen fand ich auf einer Infotafel neben dem Denkmal.

Da mich die Störche beeindruckten wanderten sie aufs Papier, natürlich nicht die Echten.
Da der Kurs, nicht Illustrationen zeichnen, sondern Landschaftmalerei hieß, wurde auch zur Farbe gegriffen. Unser Kursleiter Pitt Müller erklärte und zeigte uns kurz ein paar Techniken im Umgang mit Acrylfarbe und dann durften wir uns ausprobieren. Mit Farbe und Pinsel malen, war mir nichts neues, aber mit Spachtel und Reliefpaste schon. Bei diesen Bildern nutzte ich, die für mich neuen Materialien, besonders oft:



Bildniss eines Baumstammes

"Der Teufel im Detail" entstand aus den Resten, die sich noch auf der Farbpallette befanden.
Eine  Dorfansicht in Farbe darf auch nicht fehlen:


In einer Vernissage präsentierten sich alle Kurse, der Sommerakademie mit ihren Arbeiten, anschliessend gab es noch ein wunderschönes Konzert, welches der Kurs Rock und Pop gestaltete.



Hier seht ihr eine kleine Auswahl (wurde von jedem Teilnehmer des Kurses mit Kursleiter entschieden) des Kurses "Landschaftsmalerei".
Jetzt kann ich hoffentlich noch lange von der Sommerakademie 2018 zehren, weil diese Woche ist einfach Urlaub mit Erweiterung des Horizontes. Ich freue mich schon auf ein nächstes mal.

Sonntag, 27. Mai 2018

Kunst- und Handwerkermarkt Gostewitz 2018

Hallo lieb Leserinnen und Leser,

zu Pfingsten gabe es in Gostewitz bei Riesa wieder einen Kunst- und Handwerkermarkt. Wir waren als Austeller und Standbetreiber wieder mit dabei. ( Wir sind das Team des NotART Kreativraum- Radebeul, Kerstin Dähne und Edgar Kupfer
Bei schönstem Wetter kamen viele Besucher zu WohnKultuGut. Auch unser Aktionsstand wurde gern genutz. Es gab mehrere Bastelangebote. Viele neue Stempel machten die Kinderherzen glücklich, Milchtüten recycelten wir zu Druckplatten und viele Stifte und Farben wurden ausprobiert.

Am Samstag führen wir schon mal nach Gostewitz, um unsere Bilder in der Galerie auf zu hängen. Zum Glück, weil es brauchte seine Zeit. Auch die Stände bauten wir soweit es ging auf. Das Ergebnis finde ich ganz gut:






Noch einige Relikte erinnern an die vorherige Nutzung des Gebäutes, aber das macht es gerade interessant. (Keine Angst, wenn ihr mal die Gelegenheit findet aud das Gut zu fahren, es sieht nur aus wie ein Kuhstall, riecht aber nicht mehr so.)

Auch dieses jahr stand der Kunst- und Handwerkermarkt unter einem Thema, "Manheim" ( Partnerstadt von Riesa, Gostewitz ist ein Ortsteil davon)

Anfangs fiel mir nichts richtiges zu den Thema ein (ich wollte gern etwas zum Thema beitragen), es gab im Internet keine Bilder der Stadt, die mich ansprachen, auch fand ich keine Sage oder Märchen um die Stadt. Dann sprach ich mit Jan Giehrisch wegen organisatorischen Sachen und sprach meine Idee an, sowie dass ich null Infomaterial finde. Er warf dann nur ein paar Begriffe ein, wie Stadt der Quadrate und Stadt der Erfinder... Durch Zufall bekam ich quadtratische Pappen (waren Polstermaterial in einem Paket)... Nun gab es eine Idee für ein Projekt, welches sich gut umsetzen lies und zum Thema "Mannheim, Stadt der Quadrate" passte.

Da unser Mitmachstand sowieso Zeichen- und Malsachen dabei hatte, gab es die Möglichkeit für alle Besucher eine der quasratischen Pappen zu gestalten. Sie sollten dann aufgehangen werden. Mit jan zusammen fanden wir auch einen geeigneten Platz für das Projekt. In der Scheune stand ein Einraumhaus. Um das Haus gab es Platz zum präsentieren der Bilder.

Um den Besuchern zu zeigen, "hier passiert etwas", platzierte ich ein paar Bilder mit dem Thema und Erfindern der Stadt Mannheim.
Am Sonntagabend konnte sich die Hängewand schon sehen lassen. Es beteiligten sich Kinder an der Aktion und malten Bilder, allein oder mit der Unterstützung der Eltern.
So sah es aus: 



Am Montag gesellten sich noch einige Bilder dazu. Noch hingen sie etwas verteilt um das Haus, doch rückte ich sie noch etwas zusammen. Ich war und bin begeistert über die vielen tollen Bilder, die jedes Kind mit viel Freude gestaltet hat. Das Ergebniss kann sich sehen lassen:





Wie schon gesagt es waren zwei anstrengende, aber tolle Tage. Die nächste Möglichkeit uns zu treffen besteht zu Kinderfest in Kötzschenbroda (Radebeul)... Stimmt nicht ganz... Da ist der nächste Stand zum mit machen... sonst sind wir wochentags täglich von 16- 18 Uhr im Kreativraum.

Bis bald Kerstin Dähne

Donnerstag, 17. Mai 2018

Bunte Stoffkollektion

Hallo liebe Leser,

heute mal etwas ganz anderes, aber farbenfroh, viele bunte Stoffe von Rico Design. Ich finde sie passend für den kommenden Sommer. Er weckt die Lust zum nähen. Ich könnte mir auch vorstellen einige davon in Bildern zu verarbeiten, z.B. als Hintergrund oder Kleidungsstücke von Personen.
Hier wurden sie für Dekorationen im Haushalt verwendet:




Es gibt soviel tolle Dinge, die die Welt bunter machen.

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Neue Arbeiten

 Hallo,

in der letzten Zeit sind einige neue Arbeiten entstanden.


Der "Alte Baum" entstand, um mit verschieden Techniken, der Radierung,  zu expereimentieren. Daher gibt es verschiednene Druckvarianten, mit verschiedenen Farben und unterschiedlichen Druckstatien. Dies hier ist einer der ersten Drucke mit zwei Platten. Das Motiv hat die Größe einer Postkarte, sprich A6. Ich fertigte noch eine dritte Platte, bei der noch etwas mehr Farbe ins Spiel kommt.


Ach, wie das Leben so spielt, ist es manchmal ganz schön stürmisch. Ich bekomme oft, gefühlt, nichts auf die Reihe, dann will noch der eine oder andere irrgent etwas von einem; "Stürmische Zeiten" eben.
Druck der Farbradierung mit drei Platten
Größe 20 x 30 cm

Es grüßt

Kerstin

Montag, 21. August 2017

Wandgestaltung

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte euch ein paar Bilder meiner letzten Auftragsarbeit zeigen. Vorher sah die Hauswander der Kampfsporthalle in Riesa eintönig aus. 




Nach der Vorbereitung und in Absprach des Auftraggebers entstand eine feurige Wand, die komplett lackiert wurde. 














Ich konnte die Wand nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten, mit der Vorgabe, der Inhalt sollte die Nutzung der Halle wiederspiegeln und die Logos durften nicht fehlen.
Da in der Kampfsporthalle Riesa Judo und andere asiatischer Kampfsport trainiert wird, entstand die Idee eines asiatischen Drachens. Das Feuer speit nicht nur der Drache aus, sondern soll auch das Feuer und die Leidenschaft am Kampfsport verdeutlichen.